DIY-Dienstag #34

Heute: Besser spät als nie. :mrgreen:

Das gilt sowohl für das Veröffentlichen von Blogbeiträgen, als auch für das Fertigstellen von Urlaubskleidern…

Wenn einen der Mann des Herzen wirklich sehr liebt, wird es sogar nur ein gaaanz kleines bisschen genervt seufzen, wenn 25 min vor der Abfahrt zum Ferienhäusl auf Usedom noch Folgendes passiert:

Begleitet vom Platz 1 der Satzanfänge, die Partner von Näh-Bekloppten Begeisterten am liebsten hören: „Ich muss nur noch schnell …“ 😀 😀

Die Ergänzung dieses Satzanfangs ist übrigens völlig beliebig (beispielsweise: die Naht machen, das fix Bügeln, das zuschneiden, den Beleg versäubern, das stecken, …) und kann eine Zeitspanne von 20 min bis etwa 3 Stunden in jedem Fall umfassen. 😉

Aber jedes  vernunftsbegabte Wesen dieser Welt wird einsehen, dass ich dieses Nähstück absolut unbedingt mit in den Urlaub nehmen MUSSTE. Es ging gar nicht anders. Thematisch passender Nähen geht nicht.

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Als nämlich neulich das hübsche Wickelkleid „Sally“ im Newsletter von pattydoo auftauchte und ich mich außerdem einen bezaubernden Jersey in hellem Lachs mit super Leuchtturm-Muster bei Karstadt im Sale angesprungen hat, habe ich gleich gewusst, dass die beiden für einander bestimmt sind.

Den Schnitt habe ich allerdings ein bisschen verändert, um dem wachsenden Kullerzuhause von Frau Bo genügend Raum zu geben. (Ein so hübsches Kleid möchte ich ja gern auch noch im Frühling und Sommer tragen, wenn dann noch ein bisschen mehr Bauch mit Leuchttürmen zu bedecken ist.)

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Die Taille (und damit die Wickelöffnung und den Abschluss der Vorderteile) habe ich unter die Brust gesetzt und den unteren Saum der Vorderteile mit sanften Schwung (für Verlängerung und die Bauchrundung) verlängert.  Die offenen Kanten der Vorteile habe ich (soweit es der Stoff zugelassen hat) nach außen gerückt und damit die Teile insgesamt verbreitert, damit möglichst viel Stoff überlappt und möglichst viel Babybauch drunter passt.

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Die Ausschnitteinfassungen und Bindebänder sind aus einem alten Bettlaken geupcycled. Eine bessere Kontrastfarbe kann ich mit fast nicht vorstellen.

Nachdem ich nun endlich auch eine einigermaßen annehmbare Einstellung für die Nähte mit der Zwillingsnadel an meiner N 5000 gefunden habe, sind auch die Säume und offenen Kanten sehr hübsch geworden und waren wirklich schnell genäht. (War natürlich eigentlich der einfachste Trick der Welt und stand sogar in der Anleitung. Rechten Nadelfaden NICHT in den Haken an der Nadelstange einhängen. Was so eine Kleinigkeit für einen Unterschied machen kann *kopfschüttel*. Kein Wunder, dass ich das so lange überlesen habe…)

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Im Übrigen waren wir trotz der nähverschuldeten Verzögerung der Abreise ziemlich en point am Ferienhaus und niemand musste warten. (Das Verknoten der Fäden hab ich sicherheitshalber doch lieber im Auto erledigt. :mrgreen: 😀 )

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Ein maritimes Lieblingsteil für ein wunderbares Osterwochenende mit den Lieben, ganz viel leckerem Fisch, viel Sonne, viel Meer und viel Wind, in den das Hundekind seine Nase schief halten konnte. Die Herzbubenmama und ihre Hunde und die ebenso noch in der Brutkugel schwimmende Cousine von Frau Bo und ihre Eltern waren auch dabei. Eine schöne Tradition. ❤

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2 Gedanken zu “DIY-Dienstag #34

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