DIY-Dienstag

Na sowas: Ist doch tatsächlich von jetzt auf gleich nochmal so richtig Sommer geworden…. Verrückt! :mrgreen:

34° im Schatten schreien natürlich nach einer bunten Tasche voll mit Wassermelone, Erdbeeren, einem guten Buch, einem flauschigen Handtuch, der stylischsten Sonnenbrille im Schrank und natürlich: Einem Bikini.

Wenn man keinen Teenager-Stoffwechsel mehr hat, gutes Essen ziemlich super findet und kein Dauergast in der Fitness-Folterkammer sein will, führt das nicht zur Figur eines H&M-Models…

Die Suche nach einem passenden Badeteilchen wird da ganz schnell zum Hass-Frust-Schlecht-Fühl-Trip.

Vor zwei Jahren habe ich im Schnäppchenparadies einen figurformenden Tankini (Höschen plus langes Bauchverstecker-Oberteil) erstanden. In so schöner Passform und Farbe, dass ich mich in der Umkleidekabine nicht mal annähernd so bähks fand, wie sonst beim Bademode shoppen.

Als ich das gute Stück jedoch das erste Mal ins Wasser ausgeführt hatte, fand ich ihn nur noch doof. Die große Stofffläche über dem Bauch saugt sich schnell voll, das Schwimmen macht nicht wirklich Spaß und an Land wird man dann ewig nicht trocken wird. Wenn man den trockenen Tankini (zum Beispiel auf dem Weg zum See) trägt, bewegt man sich nahe am Hitzschlag, denn der Formstoff hat bekloppterweise netterweise isolierende Eigenschaften, die so manche Winterjacke vor Neid erblassen lässt.

Also blieb es bei zwei oder drei „Anwendungen“ des eigentlich so hübschen Bikinis. Irgendwie ein Fehlkauf. Weggeschmissen habe ich ihn aber natürlich trotzdem nicht. (Oller Messi, ich).

Als dann dieses Frühjahr die High-Waist-Bikinis ihr fröhliches Comeback für den Sommer ankündigten und eine kleine Bikini-Näh-Welle durch Bloghausen schwappte, war die Idee für eine Re-Fashion-Aktion geboren.

Das Vorgehen ist so simpel, wie super: (Für Tante Jana heute mal in Bildform. 😀 EDIT: Ist ganz größer Quatsch. Nicht Tante Jane, sondern die liebe annemohn hatte mal um eine bebilderte Anleitung gebeten. Das hier ist allerdings keine schöne Foto-Geschichte eines burda-Schnittes, sondern nur ein bisschen Paint-Quatsch. :mrgreen: Manchmal ist man halt dusselig…)

Bikini1

Bikini2

Bikini3Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

wpid-img_20150803_111112.jpg
Auf dem schönen Balkon meiner Mama fotografiert. ❤

Und weil ich heute gut drauf bin, bekommt ihr sogar das Tragebild vom Oui-La-Vie-Shooting zu sehen.

Sicherlich nichts, was Lagerfeld und Co gern auf ihrem Runway rumhopsen haben würden, aber ich fühle mich in meinem pinken Kracherteilchen wirklich ziemlich wohl. Und will gern beweisen, dass man auch über Größe 40 ganz nett aussehen kann im Bikini. Zumal das Internet ja voll ist von gloriosen Frauen die unter dem Hashtag #fatkini auf Twitter und Instagram ihre nicht regelkonformen tollen! Körper in fabelhafter Bademode zeigen. Dann kann ich das auch:

SONY DSC
Pinke Badebombe. 😀

So. Nun hab ich die Hosen runtergelassen. Und direkt wieder Lust auf Schwimmen. Also ab zum See!

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9 Gedanken zu “DIY-Dienstag

  1. Hallo,
    schick geworden! Und ich finde, du kannst dich damit sehen lassen! Ein paar Kilo (okay, ganz schön viele…) habe ich auch, bei mir verteilt sich das aber auf eine Größe von nicht ganz 160cm. Ich finde aber, wer ein bisschen größer ist (zumindest größer als ich) sieht mit ein wenig mehr Gewicht toll aus. Hast du dich denn gut von deinen Semesterferienstrapazen erholt?
    Die Anleitung zum Tankini-Umarbeiten finde ich auch klasse, schön übersichtlich. Aber verrate mir doch bitte, warum die speziell für mich ist 😀 – weil ich wegen dem Säumen gejammert habe? Meinst du, die Höschenmethode lässt sich auf Shirts übertragen?
    LG Jana

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