Sorgenvoll

Es tut mir ja fürchterbar leid, aber irgendwie beansprucht das Tier grad eine Menge Aufmerksamkeit und deswegen hier und heute: wieder Hunde-Content….

Das Hundekind ist zwar wieder quietschfidel, allerdings hat es wohl in den letzten 24-Stunden ein schweres Thermometer-Trauma entwickelt.

Schon gestern Abend beim Kontroll-Messen fing er an zu fiepen und wimmern und wollte am liebsten nach Südafrika auswandern (oder sonstwohin, wo weeeit weg von den doofen Dosenöffnern ist).

Heute morgen jedoch war dann komplett der Ofen aus. Trotz tapferer Hilfe des Herzbuben war es uns nicht möglich bis zum geheiligten Popo vorzudringen, denn schon beim Anheben der Rute begann das wilde Geschrei, Getrampel, Gequicke, als hätte man ihm MINDESTENS noch ein Bein abgebissen- Hätte auch nicht gedacht, dass ein Hund seinen Schwanz so fest zwischen die Beine klemmen kann, dass er nicht mal mit liebevoller Gewalt anzuheben geht… 😦

Alles in allem steht uns die Prinzessin heute den ganzen Tag sehr misstrauisch gegenüber und mag gar nicht mehr kuscheln kommen, weil man ja da eventuell wieder mit dem böööööööösen Messdings ankommen könnte.

Was ich an der ganzen Geschichte nicht verstehe, ist, dass er es ja dreimal mehr oder weniger widerstandsfrei über sich hat ergehen lassen (Einmal beim Tierarzt und dann noch zweimal von mir). Klar, dass das jetzt nicht die angenehmste Sache der Welt ist und für einen krummen Rücken, wehleidig angeklappte Ohren und eine eingeklemmte Rute danach hab ich ja auch Verständnis.

Aber dieses krasse Theater, als würde man grade sämtliche Folterwerkzeuge benutzen, das kann ich auch einfach nicht einordnen. Zumal er sich zusätzlich zum Geschrei, dass jeden PETA-Mitarbeiter mit bleichem Gesicht auf den Plan rufen würde, wirklich fürchterlich aufregt, sich windet und danach mit pumpendem Herzen in seinem Körbchen hockt und uns beschissen findet. Ist das für ihn wirklich auf einmal die schrecklichste Sache der Welt? Oder hat er einfach nur keine Lust drauf und weiß, dass er mit größtmöglicher Show der unangenehmen Sache entgehen kann?!

Und wenn man dann auf der Hundewiese nach ihm ruft, kommt er angekrochen, als hätten wir ihn 3 Wochen in den Keller gesperrt… 

Damit schlägt Fiebermessen also inzwischen Krallenschneiden, von dem wir bis jetzt dachten, es wäre das schlimmst Mögliche, was wir den Tier antun müssen.

Doof ist das. Und macht mir schlechte Laune.

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2 Gedanken zu “Sorgenvoll

  1. Tja, was soll ich sagen… so ein lang erarbeitetes Trauma haben wir hier mit Nadeln und Arztbesuchen. Die ersten Male lassen sie (Kinder und Hunde) sich’s noch gefallen und dann ist der Ofen aus. Ich wünsche euch, dass euer Hundekind nicht so ein elefantös gutes Gedächtnis hat wie der Junior. Aber vor allem wünsche ich euch, dass es dem Hundi bald wieder richtig gut geht und ihr ans so fiese Sachen wie Fiebermessen nicht mal denken müsst. 😉

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