Angekommen. (ein bisschen zumindest)

So. Da bin ich wieder.
Ich war ein sehr stilles Kind in den letzten Wochen (… Monaten?!?! *hüstel*)

Aber es war wirklich schrecklich viel los und irgendwie ist da das Schreiben ein bisschen nach hinten gerutscht auf den to-do-Listen.

Das Schöne: Ich kann endlich behaupten, dass es soweit hinter mir liegt.

Umzug erledigt, Umgemeldet. Immatrikuliert. Kisten (fast alle) ausgepackt. Alle Regale an der Wand. Fast schon heimelig eingerichtet. Sogar schon einen kleine innere Karte der Altstadt angelegt, damit ich mich nicht jedes Mal verlaufe und des Herzbuben Smartphone quälen muss. 

Es wird also langsam alles. Normales Leben stellt sich ein. Und wenn es dann übernächsten Montag so richtig (Najaaaa. Auch übertrieben. Nordische Gemütlichkeit lässt grüßen) losgeht mit studieren und man tatsächlich wieder sowas wie soziale Kontakte knüpfen kann, fällt die vorerstige (räumliche!!) Trennung vom Herzbuben (der gerade 24/7 an meiner Seite ist und alles meine Ausbrüche tapfer erträgt, lenkt und auffängt) vielleicht ein klitzekleines bisschen leichter, als ich mir das jetzt grade so vorstelle.

Ich fühl mich hier wohl. Das kann ich jetzt auf jeden Fall schonmal sagen. Zumal jetzt auch die großen Touristenmassen schon durch sind und man selber ein bisschen Platz hat zum Entdecken.

In einer Stadt, in der man vom Busfahrer nett und freundlich erklärt bekommt, wie man die Fahrtkarte zu knicken und zu knipsen hat und beim Einsteigen die nette Dame hinterm Lenkrad ganz schnell noch die Leckerliebox fürs Hundekind zückt.

In der die Leute im Warteraum des Bürgeramtes miteinander ins Gespräch kommen und die Menschen hinter den Tresen sogar lächeln können. (Schockschwere Not! Das sind immerhin Verwaltungsbeamte! :O )

In der nette alte Damen am Bäckerfreisitz vorbeigehen, um mit ihrer Freundin einen Schnack zu halten.

Wo einem im zuständigen Studiensekretariat tatsächlich zugehört und geholfen wird.

Und der Dialekt ist eh am allerschönsten.

Ich glaube hier bleib ich!

IMAG1078

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2 Gedanken zu “Angekommen. (ein bisschen zumindest)

  1. Das ist so cool, dass ich genau weiß, wo man stehen muss, um dieses Foto zu machen 😀 Das ist wirklich eine wunderschöne Stadt. Und da in der Nähe der Musikhochschule müsste ein nettes Restaurant mit gutem Kaffee sein. Naja, findest du schon. Der Dialekt ist ein Traum, nicht? Stadtplan: Ist der Fluss nicht irgendwie in Innen und Außen geteilt und daran kann man sich orientieren? Erklärt mir meine Schwester immer.
    Ach, ich würd dich grad gern besuchen!

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    • Komm vorbei, komm vorbei. Ich brauch noch so 3 Tage, um alles in die Regale einzuräumen und Ordnung zu schaffen, aber dann kannste kommen. 😀
      Mit Innen und Außen und so kenn ich mich natürlich noch nicht aus, aber ich hab gestern schon ein supercooles Gassifleckchen entdeckt, da kann man allerfeinst rumstromern. Und die ebay-Gummistiefel waren dann auch schon da.
      Trallala. Es wird perfekt!

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